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Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt  (2009)

Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2009)


 
 

ibw-research brief Nr. 49 

Helmut Dornmayr

Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt

Ausgewählte Ergebnisse einer ibw-öibf-Studie im Auftrag des Arbeitsmarktservice Österreich  

Formal Geringqualifizierte – d.h. Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung Pflichtschule – sind wesentlich häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, mittlere und höhere Schulen, Hochschulen). Personen, die keinen über die Pflichtschule hinausgehenden formalen Bildungsabschluss aufweisen, stellen fast die Hälfte aller (beim AMS vorgemerkten) Arbeitslosen in Österreich – aber nicht einmal ein Fünftel aller Erwerbstätigen bzw. der unselbständig Beschäftigten. Der Anteil an Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung Pflichtschule an der Erwerbsbevölkerung wird zwar in den nächsten Jahren (weiter) zurückgehen – allerdings auch der Bedarf/die Nachfrage seitens der Unternehmen. Maßnahmen zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration von formal Geringqualifizierten wird daher auch in Zukunft hohe Bedeutung und Notwendigkeit zukommen.

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