ibw-research brief Nr. 68
Arthur Schneeberger, Alexander Petanovitsch
Für die Universitäten Österreichs ist der „Bologna-Prozess“ offensichtlich mit mentalen und institutionellen Anpassungsproblemen verbunden. Das ist nicht überraschend, weil das konsekutive Studium eine strukturelle Innovation gegenüber den langen universitären Studien von 7 bis 8 Jahren bis zum Erstabschluss in der Technik (mit dem Telos des Übergangs in Wissenschaft und Forschung als Beruf) darstellt. Was lässt sich anhand der Struktur der Arbeitsmarktnachfrage sagen? Die wissensbasierte Wirtschaft des 21. Jahrhunderts stellt Graduierte der Technik nicht nur für FuE, sondern mehrheitlich für andere Einsatzbereiche (wie Vertrieb, Management oder Produktion) ein. Die vorliegende Studie zeigt die Relevanz der konsekutiven Studien anhand der Nachfrage am Arbeitsmarkt auf.
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