Arbeitsmarkt und Qualifikationsbedarf

Das ibw erstellt Analysen zum Qualifikationsbedarf und Trends am Arbeitsmarkt. Mit unseren Erhebungen, Indikatoren- und Benchmark-Analysen liefern wir wichtige Informationsgrundlagen für Akteure im Bereich der Arbeitsmarktpolitik.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Erhebungen des Qualifikations- und Arbeitskräftebedarfs
  • Evaluierung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Instrumenten
  • Untersuchungen von Bildungsverläufen und Erwerbskarrieren
  • Indikatoren- und Benchmark-Analysen
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    Außenwirtschaft und Humanressourcen

    Herausforderungen infolge der Internationalisierung

    ibw-Forschungsbericht Nr. 152, Wien, 2010
    Schmid K.

    Für Österreich als kleine offene Volkswirtschaft stellen adäquate Kompetenzen von im internationalen Geschäftsfeld Beschäftigten einen wichtigen Standort- und Erfolgsfaktor dar. Dies betrifft zum einen den Bereich der Fremdsprachen- und interkulturellen Kenntnisse, zum anderen ganz wesentlich auch das Wissen über internationale Wirtschaftszusammenhänge, spezifische Kenntnisse und Soft-Skills aufgrund der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerunternehmen (Zulieferfirmen, Niederlassungen, Kunden im Ausland etc.) sowie die Mobilitäts- bzw. Reisebereitschaft.

    Welche wirtschaftliche Bedeutung haben die angesprochenen Kenntnisse und Kompetenzen für Unternehmen, bzw. umgekehrt formuliert: Was bedeutet ein Defizit an diesen Kenntnissen und Kompetenzen für Unternehmen und deren wirtschaftlichen Erfolg? Wie sind Studierende auf diese Herausforderungen vorbereitet? Werden Fremdsprachen-Know-how und interkulturelle Kompetenzen von Personen mit Migrationshintergrund genutzt?

    Die Studie untersucht diese Fragestellungen anhand von zwei eigens dafür durchgeführten Befragungen. Erstmals konnten dadurch u.a. auch wichtige Hintergrundinformationen zu den Internationalisierungsaktivitäten auf Unternehmensebene analysiert werden.

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  • ibw-forschungsbericht_c154

    Bachelor-Studium und Arbeitsmarkt aus Sicht der Studierenden

    Analyse nach Hochschularten und Fachrichtungen

    ibw-Forschungsbericht Nr. 154, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Um Fragen zum Bachelor-Studium und dessen Arbeitsmarktbezug empirisch fundiert diskutieren zu können, bietet sich als eine Möglichkeit an, Befragungen der Betroffenen heranzuziehen. Der vorliegende Bericht tut dies anhand von Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2009, bei der rund 15.500 Respondierende im Bachelor-Studium inskribiert waren.

    Für 73 Prozent der Respondierenden aller Hochschulen waren bessere Chancen am Arbeitsmarkt ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für das Studium (PH: 46 Prozent; UNI: 74 Prozent; FH: 83 Prozent); in wirtschaftsnahen Fachrichtungen sind es bis zu 90 Prozent. Eine ideologische Distanzierung vom Arbeitsmarkt ist damit im studentischen Bewusstsein weder an den Universitäten noch in den FH-Studiengängen gegeben.

    Obgleich über 90 Prozent das Interesse am Fach als zutreffenden Grund für die Studienrichtungswahl nennen, bedeutet dies nur für 22 Prozent der Bachelor-Studierenden, dass sie den Weg in einen forschenden Beruf einschlagen möchten. Auffällig sind aber die hohen Anteile in den „Naturwissenschaften“ (56 Prozent UNI; 71 Prozent FH). Quantitativ ebenso bedeutsam wie das Motiv „Forscher werden“ ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Studium als Form beruflicher Weiterbildung: Mit 23 Prozent hat fast ein Viertel der Bachelor-Studierenden ein diesbezügliches Studienmotiv bekundet (UNI: 19 Prozent; FH: 33 Prozent in Fachhochschul-Studiengängen).

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    Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2008-2009

    ibw-öibf-Bericht, Wien, 2010
    Dornmayr H., Wieser R.

    Die Forschungsinstitute ibw und öibf haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend eine Studie zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich erstellt. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vor allem auf die Jahre 2008 und 2009. Der Inhalt dieser Studie bezieht sich unmittelbar auf die Erfordernis eines Berichts zur Situation der Jugendbeschäftigung gemäß §15b BAG. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen unter anderem: Trotz internationaler Finanz- und Wirtschaftskrise konnte Österreich seine EU-weit hervorragende Position im Bereich der Jugendbeschäftigung halten. Dies ist vor allem auch als Erfolg des Systems der dualen Lehrlingsausbildung zu werten. Dennoch ist unübersehbar, dass die Wirtschaftskrise im Bereich der Jugendbeschäftigung auch in Österreich Spuren hinterlassen hat und die österreichische Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik vor besondere Herausforderungen gestellt ist. Trotz der vergleichsweise guten Ausgangsposition Österreichs darf nicht darüber hinweggesehen werden, dass von den Folgen der im Jahr 2008 akut gewordenen internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise – sowohl in Österreich als auch in der EU insgesamt – besonders die Jugendlichen betroffen waren.

  • ibw-forschungsbericht_c159

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Wien

    Trendanalysen und Zukunftsperspektive

    ibw-Forschungsbericht Nr. 159, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Wien ist eine in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft international verflochtene Hauptstadt mit hohem Wohlstand, hohem Brain gain aus den Bundesländern und aus dem Ausland, aber zugleich im Vergleich zu anderen Bundesländern hoher Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen, und mit Grundbildungsproblemen am Arbeitsmarkt.

    Für Wien fehlt eine publizierte Studie, welche Trends, aktuelle Situation und Perspektiven für Aus- und Weiterbildung thematisiert. Ein erster Beitrag zur Schließung dieser Lücke soll mit dem vorliegenden Bericht geleistet werden.

    Die Entwicklungen im Bildungssystem werden vor allem unter zwei Gesichtspunkten thematisiert. Zum einen in den Veränderungen im Bildungsstand der Wohn- und der Erwerbsbevölkerung, zum anderen in der Beteiligung an der Sekundarschulbildung, der beruflichen Bildung nach Absolvierung der Schulpflicht und an der Hochschulbildung.

    Einen besonderen Stellenwert nimmt die Analyse demografischer Aspekte Wiens ein. Dies umfasst Fragen des Migrationshintergrunds und der Umgangssprache der beschulten Jugendlichen und reicht bis hin zur Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung, aktuell und in der langfristigen Vorausschau. Wien wird in naher Zukunft nicht weniger Jugendliche im Ausbildungsalter als heute haben. Die Daten zeigen aber spezifische Herausforderungen der bildungs- und arbeitsmarktbezogenen gesellschaftlichen Integration, die nicht erst mit dem Ende der Schulpflicht zum Thema werden sollten („Ausbildungsgarantie“ usw.).

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  • ibw-bericht_elders_report-1

    ELDERS – Ältere Arbeitnehmer/innen in betrieblichen Veränderungsprozessen

    Internationale Vergleichsstudie, Modena, 2010
    Diverse nationale Autoren (für Österreich: Kurt Schmid – ibw)

    Welchen gesundheitlichen Risiken (Stress and well-being) sind ältere Arbeitnehmer/innen in Restrukturierungsprozessen und ökonomischen Krisen ausgesetzt? Diesem Thema widmet sich die internationale Vergleichsstudie ELDERS (Elder Employees in Companies Experiencing Restructuring: Stress and Well-being) an der neben Österreich auch Deutschland, Finnland, Italien, Großbritannien und Spanien teilgenommen haben.

    Auf Basis sekundärstatistischer Auswertungen diverser EU-Datensätze sowie eigens für diese Studie durchgeführten nationalen Primärerhebungen in Unternehmen (explorativer Ansatz) konnten wichtige Informationen zu Ausmaß und Formen betrieblicher Veränderungsprozesse und deren Einflüsse auf die Arbeitssituation älterer Arbeitnehmer/innen gewonnen werden. Trotz der oftmals im Vergleich zu jüngeren Kolleg/innen etwas vorteilhafteren Arbeitssettings älterer Arbeitnehmer/innen sehen sich letztere stark von den Auswirkungen betrieblicher Veränderungsprozesse betroffen. Dies kann zu einem verringerten Wohlbefinden und zur Steigerung von Stress führen.

    Durch die Einbeziehung der betroffenen Beschäftigtenkreise sowie durch eine entsprechend gute betriebliche Informationspolitik können derartige negative Auswirkungen betrieblicher Veränderungsprozesse jedoch deutlich reduziert werden. Age-Management spielt hierbei eine wichtige Rolle, wie sich auch anhand der in der Studie präsentierten Good Practise Beispielen aus Unternehmen zeigt.

  • oeibf-ibw-bericht_innovationsschulung_fuer_arbeitsuchende_fachkraefte-1

    Innovationsschulung für arbeitsuchende Fachkräfte – Pilotstudie zur Entwicklung eines Maßnahmenpaketes

    öibf-ibw-Studie, Wien, 2010
    Löffler R., Seyer-Weiß S., Klimmer S.

    Der vorliegende Endbericht dokumentiert die Konzeptions-, Planungs- und Durchführungsphase des Pilotprojektes „Innovationsschulung für arbeitssuchende Fachkräfte“. Ziel des Pilotprojektes war die Entwicklung eines alternativen Qualifizierungsinstrumentes für Arbeitssuchende, die bereits über eine formale berufliche Qualifikation (in Form eines Lehrabschlusses oder eines Fachschulabschlusses) verfügen, aber aufgrund von Qualifikationsdefiziten nach einer  arbeitslosigkeitsbedingten  Unterbrechung  nicht  oder  nur schwer wieder in das Beschäftigungssystem integriert werden können.

  • ibw-oeibf-bericht_laenderbericht_oesterreich-1

    Länderbericht Österreich

    zur Zwischenevaluierung der Durchführung des EU-Programms Lebenslanges Lernen im Zeitraum 2007-2013 im Zeitraum 2007-2009

    ibw-öibf-Bericht, Wien, 2010
    Gutknecht-Gmeiner M., Seyer-Weiß S.

    Das EU-Bildungsprogramm Lebenslanges Lernen 2007-2013 sieht während seiner Laufzeit eine Zwischenevaluierung (2010) sowie am Ende der Laufzeit eine Endevaluierung vor. Ziel ist die Untersuchung der Durchführung und Auswirkungen des Programms in den teilnehmenden Ländern. Der nationale österreichische Länderbericht zur Zwischenevaluierung umfasst sämtliche Einzelprogramme (Erasmus, Comenius, Leonardo da Vinci und Grundtvig sowie das Querschnittsprogramm und das Programm Jean Monnet) und Maßnahmen des Programms.

    Der Bericht stützt sich auf eine breite Analyse von Dokumenten und Daten sowie auf Interviews mit ExpertInnen und Programmverantwortlichen auf verschiedenen Ebenen. Damit leistet der Bericht einen wertvollen Beitrag für eine multiperspektivische Evaluierung der ersten Phase des Programms sowie für die Konzipierung der nächsten Programmgeneration ab 2014.

  • ibw-forschungsbericht_c157

    Position der Handelsakademieabsolventen und -absolventinnen im Beschäftigungssystem

    Unternehmens- und Absolventenbefragung, Inseratenanalysen, erwerbs- und bildungsstatistische Grunddaten

    ibw-Forschungsbericht Nr. 157, Wien, 2010
    Nowak S., Schneeberger A.

    Im Rahmen der verstärkten europäischen Zusammenarbeit ist es das Ziel, einen alle Bildungsbereiche umfassenden europäischen Qualifikations- und Bewertungsrahmen zu etablieren.

    Empirisch fundierte Rückmeldungen aus dem Arbeitsmarkt und der beruflichen Tätigkeit der Absolventen/-innen der Handelsakademien stellen für die adäquate Positionierung der HAK-Qualifikation im Nationalen und Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF/NQR) sowie für die zukunftsorientierte Gestaltung der Ausbildung eine wesentliche Argumentationsgrundlage dar und sind somit für die Weiterentwicklung der Schulart unverzichtbar.

    Die Studie umfasst folgende Inhalte:

    • Analysen der Beschäftigungs- und Bildungsstatistik
    • Ergebnisse der Betriebsbefragung
    • Befragung von Absolventen und Absolventinnen
    • Analyse von Stellenausschreibungen in ausgewählten Print-Medien
    • Analyse von Stellenausschreibungen in ausgewählten Online-Suchmaschinen
    • HAK und aktuelle Arbeitsmarktlage
    • Handelsakademie und Nationaler Qualifikationsrahmen

     

    Bestellung der Print-Ausgabe für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro (inkl. allfälliger Versandspesen).

     

    As part of the increased European cooperation one goal is to set up a European qualifications and
    evaluation framework which encompasses all fields of education. Empirically founded responses
    from the labour market and the professional careers of graduates from Austrian colleges of business
    administration (Handelsakademien or HAKs) constitute an essential basis for argumentation to appropriately
    position the HAK qualification in the National and European Qualifications Frameworks (EQF/NQF)
    and to be able to design the training in a future-oriented manner; they are therefore indispensable for the
    further development of this school type.

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