Tertiäre Bildung

Das ibw erstellt Studien, Analysen und Evaluierungen zum Hochschulbereich und zur höheren Berufsbildung. Damit schaffen wir eine breite Informationsbasis für Akteure im Bereich der tertiären Bildung.

 

Unsere Schwerpunkte:

  • Analysen zur höheren Berufsbildung
  • Studien zu Ausbildungstrends und Arbeitsmarktperspektiven
  • Bedarfs-, Akzeptanz- und Kohärenzstudien
  • Unterstützung bei Qualitätssicherungsprozessen

 

  • ibw-forschungsbericht_c154

    Bachelor-Studium und Arbeitsmarkt aus Sicht der Studierenden

    Analyse nach Hochschularten und Fachrichtungen

    ibw-Forschungsbericht Nr. 154, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Um Fragen zum Bachelor-Studium und dessen Arbeitsmarktbezug empirisch fundiert diskutieren zu können, bietet sich als eine Möglichkeit an, Befragungen der Betroffenen heranzuziehen. Der vorliegende Bericht tut dies anhand von Daten der Studierenden-Sozialerhebung 2009, bei der rund 15.500 Respondierende im Bachelor-Studium inskribiert waren.

    Für 73 Prozent der Respondierenden aller Hochschulen waren bessere Chancen am Arbeitsmarkt ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für das Studium (PH: 46 Prozent; UNI: 74 Prozent; FH: 83 Prozent); in wirtschaftsnahen Fachrichtungen sind es bis zu 90 Prozent. Eine ideologische Distanzierung vom Arbeitsmarkt ist damit im studentischen Bewusstsein weder an den Universitäten noch in den FH-Studiengängen gegeben.

    Obgleich über 90 Prozent das Interesse am Fach als zutreffenden Grund für die Studienrichtungswahl nennen, bedeutet dies nur für 22 Prozent der Bachelor-Studierenden, dass sie den Weg in einen forschenden Beruf einschlagen möchten. Auffällig sind aber die hohen Anteile in den „Naturwissenschaften“ (56 Prozent UNI; 71 Prozent FH). Quantitativ ebenso bedeutsam wie das Motiv „Forscher werden“ ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts das Studium als Form beruflicher Weiterbildung: Mit 23 Prozent hat fast ein Viertel der Bachelor-Studierenden ein diesbezügliches Studienmotiv bekundet (UNI: 19 Prozent; FH: 33 Prozent in Fachhochschul-Studiengängen).

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  • ibw-forschungsbericht_c159

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Wien

    Trendanalysen und Zukunftsperspektive

    ibw-Forschungsbericht Nr. 159, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Wien ist eine in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft international verflochtene Hauptstadt mit hohem Wohlstand, hohem Brain gain aus den Bundesländern und aus dem Ausland, aber zugleich im Vergleich zu anderen Bundesländern hoher Arbeitslosigkeit, insbesondere bei Jugendlichen, und mit Grundbildungsproblemen am Arbeitsmarkt.

    Für Wien fehlt eine publizierte Studie, welche Trends, aktuelle Situation und Perspektiven für Aus- und Weiterbildung thematisiert. Ein erster Beitrag zur Schließung dieser Lücke soll mit dem vorliegenden Bericht geleistet werden.

    Die Entwicklungen im Bildungssystem werden vor allem unter zwei Gesichtspunkten thematisiert. Zum einen in den Veränderungen im Bildungsstand der Wohn- und der Erwerbsbevölkerung, zum anderen in der Beteiligung an der Sekundarschulbildung, der beruflichen Bildung nach Absolvierung der Schulpflicht und an der Hochschulbildung.

    Einen besonderen Stellenwert nimmt die Analyse demografischer Aspekte Wiens ein. Dies umfasst Fragen des Migrationshintergrunds und der Umgangssprache der beschulten Jugendlichen und reicht bis hin zur Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung, aktuell und in der langfristigen Vorausschau. Wien wird in naher Zukunft nicht weniger Jugendliche im Ausbildungsalter als heute haben. Die Daten zeigen aber spezifische Herausforderungen der bildungs- und arbeitsmarktbezogenen gesellschaftlichen Integration, die nicht erst mit dem Ende der Schulpflicht zum Thema werden sollten („Ausbildungsgarantie“ usw.).

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  • ibw-forschungsbericht_c153

    Zwischen Akademikermangel und prekärer Beschäftigung

    Zur Bewährung der Hochschulexpansion am Arbeitsmarkt

    ibw-Forschungsbericht Nr. 153, Wien, 2010
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Der Diskurs über Hochschulbildung ist von einem grundsätzlichen Widerspruch gekennzeichnet. Einerseits wird ein Rückstand in der „Akademikerquote“ behauptet, andererseits sind wir ständig mit Klagen über prekäre Beschäftigung von Graduierten vor allem wirtschaftsferner Studien konfrontiert. Die Studie soll einen konstruktiven Beitrag zur Auflösung dieses Widerspruchs leisten.

    „Akademikermangel“ ist in Österreich faktisch fast nur im Technologiebereich in nennenswertem Ausmaß belegbar. Öffentliche und großbetriebliche Sektoren können ihre „Schwammfunktion“ bezüglich der Hochschulexpansion immer weniger aufrecht erhalten. Folge sind Probleme im Berufseinstieg, Druck zu Erschließung neuer Beschäftigungsfelder und neue Selbstständigkeit.

    Um den Bildungsstandort Österreich und seine Studierenden im europäischen Hochschulraum zukunftsfähig zu positionieren, ist eine weitreichende Modernisierung des Hochschulsystems in Struktur und Finanzierung notwendig.

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  • ibw-forschungsbericht_c148

    Bildungsstruktur und Qualifikationsbedarf in Niederösterreich

    Trendanalysen und Zukunftsperspektive

    ibw-Forschungsbericht Nr. 148, Wien, 2009
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Die vorliegende Studie untersucht Trends im Bildungs- und Beschäftigungssystem in Niederösterreich, um Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Das Schul- und Fachhochschulsystem hat sich in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten stark expansiv entwickelt, wodurch sich das Neuangebot an formaler Qualifikation im Vergleich zur Qualifikationsstruktur der Erwerbsbevölkerung weitreichend verändert hat und noch verändern wird. Niederösterreich hat im Bildungssektor im österreichischen Vergleich aufgeholt. Etwa 34 Prozent der Jugendlichen machen derzeit einen Lehrabschluss, 43 Prozent Matura, vorwiegend berufsbildender Art. Rund 35 Prozent beginnen ein Hochschulstudium, die Tertiärquote im Beschäftigungssystem beläuft sich auf rund 10 Prozent. Zählt man Hochschule und Matura zusammen, so kommt man auf aktuell 27 Prozent höherer Bildung unter den Erwerbspersonen in Niederösterreich. Demografisch bedingt kommen langfristig schwächere Jahrgänge als etwa Anfang der 1990er Jahre auf den Arbeitsmarkt. Seitens der Betriebe wurden vor Einsetzen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise Arbeits- und Fachkräfteengpässe sowohl an Anlernkräften und Facharbeitern als auch bei Hochqualifizierten und dabei vor allem im technischen Sektor (HTL, FH und UNI) konstatiert. Qualifikationsnachfrage und Rekrutierungsprobleme sind branchenspezifisch ausgeprägt, sodass allgemeine Aussagen die Gefahr einer Verdeckung der Probleme der Firmen in sich bergen.

  • ibw-bildung_und_wirtschaft_c42

    Zukunft technisch-naturwissenschaftlicher Hochschulbildung

    Studierquoten, fachrichtungsspezifische Arbeitsmarktperspektiven und Ansatzpunkte zur Förderung technologischer Qualifikation

    ibw-Bildung & Wirtschaft Nr. 42, Wien, 2007
    Schneeberger A., Petanovitsch A., Gruber A.

    Unternehmensbefragungen der letzten Jahre zeigen Arbeitsmarktengpässe in der Rekrutierung von Hochschulabsolventen/innen mit technologischer Qualifikation. Dieser Mangel überrascht auf den ersten Blick, wenn man das Wachstum der jährlichen Anzahl technisch-naturwissenschaftlicher Abschlüsse von rund 2.900 auf rund 5.800 im Vergleich zur Mitte der 90er-Jahre berücksichtigt. Das Wachstum der Absolventen/innenzahl war nicht demografisch bedingt, sondern durch eine Erhöhung der Studier- und Abschlussquote. So ist die Anzahl der Erstabschlüsse aus Technik oder Naturwissenschaften als Anteil an den 25-29-Jährigen von 2,1 Prozent im Jahr 1994/95 auf über 5,7 Prozent im Jahr 2004/05 angestiegen. Ziel vorliegender Studie ist es, diesen Widerspruch durch vertiefende empirische Analysen über Trends in der Hochschulbildung und in der Beschäftigung im Bereich Technik und Naturwissenschaften aufzuklären und im Weiteren Ansatzpunkte zur Förderung innovationsrelevanter Qualifikationen in kurz- und langfristiger Perspektive aufzuzeigen.

     

    Company surveys conducted in recent years reveal labour market shortages in the recruitment of HE graduates with technological qualifications. This gap is surprising at first sight when taking into account the annual number of graduations in technology and the sciences from about 2,900 to some 5,800 since the mid 1990s. The growth in graduate figures was not due to demographic developments but to an increase in study and graduation rates. Thus, the number of first graduations in technology and the sciences as a share in 25-to-29-year-olds rose from 2.1 percent in 1994/95 to over 5.7 percent in 2004/05. This study aims to shed some light on this contradiction by conducting more in-depth empirical analyses about trends in the HE sector and in the employment situation in technology and the sciences and, subsequently, show approaches to promote qualifications of relevance for innovation in short- and long-term perspectives.

  • ibw-bildung_und_wirtschaft_c39

    Techniker/innenmangel trotz Hochschulexpansion

    Trendanalysen und Unternehmensbefragung zu Ausbildung und Beschäftigung in Technik und Naturwissenschaft

    ibw-Bildung & Wirtschaft Nr. 39, Wien, 2006
    Schneeberger A., Petanovitsch A.

    Die Untersuchung thematisiert die Beschäftigung von Absolventen/innen technisch-naturwissenschaftlicher Studien sowie den jährlichen Zustrom an Graduierten einschlägiger Studien von den Universitäten und Fachhochschulen auf den Arbeitsmarkt. Ziel der Untersuchung ist es, Angebot und Nachfrage nach technisch-naturwissenschaftlichen Humanressourcen zu analysieren, um geeignete Anpassungsmaßnahmen ins Auge fassen zu können.
    Die Untersuchung basiert auf der schriftlichen Befragung von Personalverantwortlichen in Unternehmen mit einschlägiger Qualifikationsnachfrage (zwischen April und Juni 2006 haben 187 Unternehmen mit zusammen rund 165.000 Mitarbeitern an der Erhebung teilgenommen) sowie auf der intensiven Nutzung von Statistiken über Ausbildung und Beschäftigung in technisch-naturwissenschaftlichen Studien und Berufen in Österreich und im europäischen Vergleich.

    This study aims to analyse the employment situation of graduates of university-level in technology and the sciences as well as the annual influx of these graduates from university and Fachhochschule programmes into the labour market. The study also examines supply and demand for human resources specialised in technology and the sciences to identify suitable adjustment measures.
    It is based on a written survey among HR managers in companies where related qualifications are in demand (between April and June 2006, a total of 187 enterprises that combined employ a staff of some 165,000 took part in the survey) as well as on exhaustive use of statistical material concerning training in study programmes, and employment in occupations, in technology and the sciences in Austria and in a European comparison.

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