ibw-forschungsbericht_c167

Berufseinmündung von AbsolventInnen der Integrativen Berufsausbildung

Eine Analyse der Beschäftigungsverläufe

ibw-Forschungsbericht Nr. 167, Wien, 2012
Dornmayr H.

Seit Einführung der Integrativen Berufsausbildung (IBA) im Jahr 2003 kann ein kontinuierlicher Anstieg der Zahl der Jugendlichen verzeichnet werden, die entweder in einer verlängerten Lehrzeit (§8b Abs.1 BAG) oder in Form einer Teilqualifizierung (§8b Abs.2 BAG) ausgebildet werden. In Form einer neuen – im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) erstellten – ibw-Publikation liegen erstmals umfassende Ergebnisse über die Beschäftigungsverläufe und Arbeitsmarktintegration der AbsolventInnen einer IBA in Österreich vor.

Die Ergebnisse der Studie zeigen unter anderem, dass die Integrative Berufsausbildung (IBA) „wirkt“ und positive Effekte im Sinne einer verbesserten Arbeitmarktintegration zeigt. Sowohl die kurz- als auch längerfristige Arbeitsmarktintegration der AbsolventInnen verläuft erheblich günstiger als von jenen, welche die Ausbildung vorzeitig beenden. Aber auch innerhalb der AbsolventInnen einer Integrativen Berufsausbildung gibt es markante Unterschiede dahingehend, ob die Ausbildung in einem Betrieb oder in einer überbetrieblichen Ausbildungseinrichtung erfolgte. Bei jenen, welche die Integrative Berufsausbildung in einem Betrieb absolviert haben, zeigt sich sogar 5 Jahre nach Ausbildungsende noch eine deutlich bessere Integration am Arbeitsmarkt.

Die Printausgabe wird am ibw vervielfältigt und foliert.

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